Story time: In einem meiner letzten Minijobs hatte ich eine Kollegin, mit der ich auch viel über Privates gequatscht habe. Sie hat mir von ihren Hobbies, neuen Rezepten, ihren Freundys und ihren Töchtern erzählt. Ich habe von meiner damaligen Freundin berichtet, wie ich für sie koche, ihr Blumen bringe, Dates oder Urlaube plane. Sie war immer sehr lieb und ich habe mich mit ihr nie unsicher in meiner Queerness gefühlt.
Nach einem halben Jahr hat sie mich dann gefragt, wieso ich nie von "Jungs" erzähle und ob ich nicht gerne einen Freund hätte. Ich war so verwirrt... bis dann langsam der Groschen gefallen ist. Und ihr zu ihr meinte: "Meine Freundin. Die ich liebe und mit der ich schlafe. Meine Partnerin."
Ich dachte, ich wäre zuvor sehr deutlich gewesen. Aber die deutsche Sprache ist das wirklich nervig verwirrend.
Danach hat sich unsere Beziehung verändert und sie wurde mir gegenüber kühl. Es gab nicht mehr viel Smalltalk. Dadurch habe ich gelernt, sehr klar von meinen Partner*innen zu sprechen, wenn ich mit jemandem zusammen bin. Da habe ich meine Lektion gelernt.
Musstest Du schon mal eine wilde Verwirrung aufklären?
Haha, es gibt einen Sohn- und Katzen-Reveal bevor es einen Theo-Reveal gibt! Der arme Zockl weiß nicht, was in Flix' Kopf abgeht und sieht nur, dass er die ganze Zeit am Handy klebt.
Sia
2025-09-07 12:40:01 +0000 UTC