SakeTami
MissLucyMorningstar
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patreon


Auch negative Erfahrungen stärken💞

Hey alle zusammen, wie wir ja alle hier wissen ist Patreon ein Ort von mir für euch, wo ihr intime Einblicke in mein Leben / mein LittleLeben bekommt, natürlich auch mit den ein oder anderen Bildern / Videos. Heute soll es mal ein etwas anderer Post werden.
Eine Art Bericht, viele Leute haben mich nach der Geschichte mit meinen Freundinnen oder der Krankenschwester angeschrieben, wie ich eigentlich mit „Abwertung“ oder gar Beleidigungen umgehen würde und/oder ob ich das schon einmal erlebt oder abbekommen habe.
Einfache Frage, einfache Antwort – Ja.
Darüber möchte ich heute mit euch reden. Es geht dabei nicht um eine einfache Beleidigung via social Media sondern über meinen damaligen Partner und wie ich mit der Situation umging, dass mein „Ich“ und meine Vorliebe zu Windeln mehr als nur runter gemacht worden sind. Aber viel wichtiger ist es, was ich aus dieser Situation gemacht habe und möchte allen die diesen Fetisch, diese Vorliebe haben aufzeigen, dass nichts daran falsch ist und die eigene Unsicherheit besiegbar ist.

Alles in allen, ist diese Situation schon ein paar Jahre her. Als ich damals auf meinen Freund traf dachte ich, dass er der eine ist. Wir gegen den Rest der Welt und eine Liebe die hält. Zu diesem Zeitpunkt wusste er aber noch nichts von meinem kleinen Geheimnis. Ich habe lange darüber nach gedacht wie ich es ihm am besten sagen kann, oder ob ich das überhaupt tun sollte... weil warum sollte ich eine Beziehung aufs Spiel setzen für eine Vorliebe? Einen Fetisch? Ein Interesse? Lange, sehr lange gingen mir diese Gedanken durch den Kopf und ich schwankte immer zwischen ja und nein, ich ging durch was alles passieren könnte... Was könnte ich gewinnen oder was könnte ich auch verlieren. Ich musste mir letztlich auch eingestehen, dass so ein Geheimnis eine Person verändern könnte, in dem Fall betraf es mich selbst. Ich meine damit, wenn ich so etwas von jemanden erfahren würde, würde diese Person natürlich für mich auch in einem anderen Licht dastehen, weil es eben alles in allem nicht „Normal“ ist. Man muss es einfach mal sagen, Windeln zu tragen, innerlich ein Kleinkind zu sein ist nicht „normal“ – Ich habe mich so oft selbst zum zweifeln gebracht, bis mir letztlich ein Gedanke kam... Was ist schon Normal? Es ist außergewöhnlich ja, aber daran muss nichts falsch sein. Ich tue weder mir noch jemand anderem weh, ich stehe im Leben und weiß, dass ich manchmal nicht klein sein "darf“ und handel demendsprechend. Also packte ich all meinen Mut zusammen und bat meinen Freund um ein Treffen, an unsere Lieblingsstelle, an einem kleinen Berghang, mit Ausblick auf die Stadt. Es war ein wunderschöner Abend im Sommer, ich unternahm einen kleinen Spaziergang dahin, während er mit dem Auto kam. Wir hatten dort eine kleine Ecke, wo wir komplett ungestört waren.
Natürlich habe ich mein Geheimnis noch herrausgezögert aber ich wollte einfach ehrlich sein. Ich wollte offen sein und nichts vor ihm verstecken. So fing ich also an, mit der Frage „Das ist jetzt eine toootal abgedrehte Frage, aber sag mal hast du vielleicht irgendwie, irgendwo schon mal etwas von DDLG oder ABDL gehört ?“ er lachte einen Moment und sagte „Lucy, es tut mir leid, aber ich habe wirklich keine Ahnung was du meinst, worauf möchtest du hinaus ? Oder anders, könntest du es mir bitte erklären?“ Natürlich wurde ich nur noch nervöser und war mehr, meeehr als nur angespannt, aber nun gut. „Also DDLG bedeutet praktisch, dass es eine Person gibt die sich um die „kleinere“ Person kümmert aber z.b auch bestraft, es kann auch eine Art Rollenspiel sein, es ist aber mehr eine Charaktereigenschaft“ daher auch „Daddy Dom Little Girl“ und in dem Fall ist die Frau eher ein kleines Mädchen, je nachdem wie alt man sich im Inneren fühlt“. Nach einer kurzen Pause „Okay, also davon habe ich wirklich noch nie etwas gehört, ehm und das andere?“ „Das bedeutet ausgesprochen Adult Baby Diaper Lover, also das Baby im erwachsenen Körper und oder auch die Vorliebe Windeln zu tragen“. Er verzog etwas das Gesicht und starrte einen Augenblick in die Ferne. „Also Lucy, was genau möchtest du mir damit sagen?“. „Ich möchte ehrlich zu dir sein, ich habe schon lange das Gefühl und das Interesse darin, wie ein kleinens Mädchen behandelt zu werden und einen „großen Part“ zu haben der auf mich aufpasst und mich nun jaa, auch behandelt wie ein kleines Kind.“ Ich wurde knall rot im Gesicht, ich wartete so gespannt darauf was er nun sagen wird.
„Und ich nehme an dazu gehört es für dich Windeln zu tragen oder?“
„Ehm, ja das auch“
„Wie das auch?“
„Schnuller, Windeln, Fläschchen, Body.. irgendwie alles eben“
„Puh, also Lucy ich bin gerade etwas überfordert mit dem Ganzen, verstehe mich nicht falsch, aber es ist irgendwie ein wenig viel. Zumal ich damit nun wirklich überhaupt nicht gerechnet habe“
"Ich wollte es dir auch nur mitteilen, ich wollte nichts vor dir verstecken müssen, ich weiß es klingt vielleicht alles etwas komisch auf einmal, aber glaub mir, das ist es nicht“
„Einen Moment Lucy, sag mal siehst du in mir dann die Vaterrolle die sich um dich kümmert ?“
"So kann man das sagen ja, aber nicht als Vaterrolle, nochmal etwas anderes. Es ist ein besonderes Gefühl von Verbundenheit, Vertrauen und Intimität, ich kann das schwer beschreiben“
"Gib mir bitte einen Moment darüber nachzudenken"
„Ja kein Problem, nimm dir die Zeit die du brauchst und frag einfach wenn du etwas wissen möchtest“
"Das werde ich machen, ich fahre jetzt wieder, tut mir leid.“
Er stand auf und ging. Es fühlte sich an als hätte ich in dem Moment alles verloren.
Noch Tage danach haben wir oft und lange über dieses Thema gesprochen, wie ich es mir so vorstelle, welche Wünsche ich habe, seit wann dieser Wunsch da ist und und und.. Natürlich kamen wir so eher weniger zu einem Ergebniss und es stellte sich heraus, dass er das Ganze nicht kann und auch nicht will. Er könnte mir diese Wünsche nicht erfüllen und worauf lief es letztlich hinaus? Ich verlor ihn mit den Worten „Lucy, so leid es mir tut, aber ich werde dir deine Träume nicht erfüllen können, da brauchst du jemand anderen.“

Noch lange danach habe ich gedacht, diesen ganzen Teil meines „Ichs“ einfach weg zu werfen, alles was damit zu tun hat habe ich aus meinem Leben geworfen. Einfach weil ich es nicht mehr sehen konnte, weil es bei mir soweit kam, dass ich meinen Partner verlor.
An einem Abend wollte ich einfach etwas spazieren und dachte über all das nach, ich merkte natürlich selbst immer wieder wie mein Interesse darin, in mir hoch kam und konnte es auch nicht los werden. Also kam mir ein ganz wichtiger Entschluss, der mir bis heute erhalten bleibt. „Das bin ich“ Es brauchte zwar lange bis sich dieser Gedanke festigte, aber diese Vorliebe gehört zu mir und die einzige die ich wirklich in meinem Leben glücklich machen muss, bin ich selbst. Ich muss damit klar kommen. Nicht die anderen. Ich habe zwar eine Beziehung dadurch verloren, aber das zeigte mir einfach, er ist nicht der Richtige für mich. Jemand muss mich so akzeptieren wie ich bin und dazu gehört nun mal, dass ich gerne Windeln trage und diese auch benutze.
Wer das nicht akzeptiert, der kann gerne gehen. Sich zu verstecken vor den eigenen “Freunden“ oder dem Partner macht früher oder später nur unglücklich. Zumindest habe ich das so erfahren. Das Leben macht Spaß, wenn man mit sich im Einklang ist und das bin ich nunmal, wenn ich Hand in Hand mit meiner kleinen Lucy gehe, selbst wenn sie mit Schnuller im Mund und voller Windel neben mir her watschelt. Ich mag mich so wie ich bin und das hat mir ein enormes Maß an Stärke geschenkt. Zu jenem Zeitraum hätte ich nie gedacht, dass ich meine Vorliebe auf Instagram/Tumblr/Patreon auslebe und mehrere tausend Follower habe, geschweige denn mich so selbstbewusst damit fühle.
Das ist meine Erfahrung, aber ich kann jedem nur ans Herz legen, bleibt euch selbst treu. Welche Facette ihr auch besitzt, so lange ihr niemanden damit verletzt oder einschränkt ist doch alles supi. Natürlich sollte man Grenzen kennen. Dass man jetzt nicht nur mit Windel und Body bekleidet auf einem Spielplatz neben Kindern im Sandkasten buddelt ist wohl selbsterklärend. Seid aber mit euch selbst im reinen und seid ehrlich, zu denen ihr ehrlich sein möchtet. Wahre Freunde, die wahre Liebe... sie werden bleiben und man wird so akzeptiert wie man ist. Dies ist ein sehr seltenes Geschenk, aber es beweist auch wie sehr euch das Gegenüber schätzt und liebt wie ihr seid.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und ich hoffe diese Abwechslung hat euch gefallen. Aber keine Sorge, Videos und Bilder kommen diese Woche, wir haben da ja noch die ein oder andere Idee offen… Bleibt schön trocken

~Lucy💖

Comments

Habe ich gerne gemacht 😊

Wow...Lucy, vielen Dank🤗 Das Du uns an dieser Erfahrung Teil haben lässt, offen auch über die Kehrseite berichtest *ich ziehe meinen Hut vor dir* Respekt😊 Kuschich gewickelte Grüße Bambam👶🏻😊👋🏻


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