Hey guys, I got this comment on Instagram the other day. I'm interested in what you think about it.
For me, this gives rise to a variety of considerations. First, I only addressed it at all because the comment was written in a factual and reasonably polite manner. And it implies that I "control" Instagram in some way. I find this idea intriguing.
I'm unsure about the rest of the interpretation. What does the person mean by "real" cast hashtags? Does he or she only want to see posts of real injuries on Instagram?
Or does he / she only want to see posts from "real" casters, which he / she obviously doesn't count me as? But then what constitutes a "real" caster? An erotic interest in casts? The abandonment of financial support for the provision of content? What's your definition?
Point c is not entirely clear to me either. Does the person think I shouldn't post images publicly / for free if I'm charging money for them elsewhere? Does anyone feel cheated by the fact that I'm showing images that are, after all, only snippets of a series?
Finally, I ended up with the following question: why is there such an extreme divide between "pro pay content" and "anti pay content" when it comes to casting?
Of course, it depends on how it's done, but isn't it fundamentally a positive thing when people artistically / creatively engage with the subject that's important to you? Whether you really spend money on it in the end, you can still decide. Whether some creators are brazen cutthroats or produce bad content? That may be.
I can't really think of a suitable comparison (maybe you can?), so here are a few attempts:
I'm interested in thrilling stories and crimes -> so I read novels and watch thrillers on Netflix (it's fictional, costs money).
I like soccer -> so I play Fifa on the console (it's fictional, costs money).
I'm a fan of the baroque world of life and language -> so I watch a theater play that goes with it (it's fictional, costs money).
Ergo: I love casted feet -> so I look at the content on Cast unique (or on X, Y, Z) (it's fictional, costs money).
Sorry if that was a bit abstruse, but feel free to add your two cents!
["Skater Girl" continues tomorrow!]
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Hey Leute, diesen Kommentar habe ich neulich bei Instagram bekommen. Mich interessiert, was ihr darüber denkt.
Hier eine Übersetzung:
"Bitte hör auf, deine Beiträge mit echten Gips-Hashtags zu versehen. Ich respektiere bis zu einem gewissen Grad was du tust, aber letztendlich sorgst du schon seit laaanger Zeit für ein Durcheinander bei den Suchbegriffen.
Und es gibt einen großen Teil der Gips-Community, der a) kein Interesse an Fake-Gipsen hat, b) weiß, dass du das nur aus Profitgründen machst und c) in Anbetracht von B, verärgerst du einen großen Teil der Leute die dich seit langem finanzieren."
Für mich ergeben sich daraus verschiedenste Überlegungen. Erstmal habe ich mich überhaupt nur damit befasst, weil der Kommentar sachlich und halbwegs höflich verfasst wurde. Und er impliziert, dass ich in gewisser Weise Instagram "kontrolliere", die Idee finde ich faszinierend.
Bei der weiteren Deutung bin ich mir unsicher. Was meint die Person mit "echten" Gips Hashtags? Möchte sie bei Instagram lediglich Beiträge von realen Verletzungen sehen?
Oder möchte sie nur Beiträge von "echten" Castern sehen, zu denen sie mich offenbar nicht zählt? Was macht dann aber einen "echten" Caster aus? Ein erotisches Interesse an Gipsen? Der Verzicht auf finanziellen Support für die Bereitstellung von Content? Wie ist eure Definition?
Punkt c ist mir auch nicht ganz klar. Meint die Person, ich sollte keine Bilder öffentlich / kostenlos posten, wenn ich dafür an anderer Stelle Geld verlange? Fühlt sich jemand dadurch betrogen, dass ich Vorschaubilder zeige, die ja jeweils nur einen Bruchteil einer Serie darstellen?
Zum Schluss landete ich bei folgender Frage: Wieso eigentlich gibt es beim Thema Gips so eine extreme Kluft zwischen "Pro Pay Content" und "Anti Pay Content"?
Natürlich kommt es auf die Art und Weise der Umsetzung an, aber ist es nicht grundsätzlich etwas Positives, wenn sich Menschen künstlerisch / kreativ mit dem Thema befassen, das einem wichtig ist? Ob man am Ende wirklich Geld dafür ausgibt, kann man ja immer noch entscheiden. Ob manche Creator dreiste Halsabschneider sind oder schlechte Inhalte produzieren? Mag sein.
Mir fällt leider kein wirklich passender Vergleich ein (euch vielleicht?), hier ein paar Versuche:
Ich interessiere mich für spannende Geschichten und Verbrechen -> also lese ich entsprechende Romane und schaue Thriller auf Netflix (ist fiktiv, kostet Geld).
Ich mag Fußball -> also zocke ich Fifa auf der Konsole (ist fiktiv, kostet Geld).
Ich bin ein Fan der Lebens- und Sprachwelt des Barock -> ich schaue mir ein dazu passendes Theaterstück an (ist fiktiv, kostet Geld).
Ergo: Ich liebe Gipsfüße -> also schaue ich mir den Content auf Cast unique (oder bei X, Y, Z) an (ist fiktiv, kostet Geld).
Das war jetzt etwas abstrus, aber gebt doch sehr gern mal euren Senf dazu!
["Skater Girl" geht morgen weiter!]
Marcus
2024-06-02 11:26:35 +0000 UTCmartin_slwc
2023-05-23 07:15:27 +0000 UTC