SakeTami
PearSupremacy
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In den Fängen einer Feederin 1 (Commission)

(WG, Feederism, Lesbians, Second Person POV)

Feeder in blond

Elena

Ich hatte nicht vorgehabt, lange zu bleiben. Schon als ich den Club betrat, fühlte ich mich wie jemand, der zu spät zu einer Party kommt, zu alt für die Musik, zu nüchtern für die Stimmung. 39 ist kein Alter, in dem man noch mit lockerer Selbstverständlichkeit zwischen Zwanzigjährigen durch die Menge gleitet. Dennoch fühlte ich mich zu jung, um bereits jeden Spaß gänzlich abzuschreiben.

Ich war geschieden, Mutter eines Sohnes im Grundschulalter, und es fühlte sich absurd an, mich hier zwischen tätowierten Machos und Influencerinnen, welche mit Drinks in den Händen und Möpsen, die fast aus den engen Oberteilen Hüften versuchten, gemeinsam auf ein Selfie zu passen, aufzuhalten. Aber irgendetwas in mir hatte gesagt: Geh nochmal raus. Versuch es wenigstens.

Ich bestellte einen Gin Tonic und blieb an einer Wand stehen, so wie Frauen stehen, die versuchen, nicht sichtbar zu verzweifeln. Ich scannte die Gesichter, suchte vielleicht unbewusst Bestätigung. Blicke, welche mich vielleicht begehrenswert musterten. Jeder mochte es doch hübsch gefunden zu werden, oder? Ich war sehr schlank, fast schon drahtig, allerdings war mein Äußeres für mich schon seit langem kein großer Quell von Selbstbewusstsein mehr gewesen. Ein Mann sah zurück, dann drehte er sich wieder weg. Der nächste widmete sich lieber seinem Handy. So ging es weiter. Nach zwei Stunden war klar: niemand kam. Niemand sprach mich an. Vielleicht wäre alles gut gewesen, wenn ich einfach die Initiative ergriffen hätte, aber mich in dieser Hinsicht als eingerostet zu beschreiben, wäre ein ziemliche Untertreibung gewesen.

Es war ein Schlag gegen meinen Stolz, härter als ich ihn erwartet hätte. Ich war früher nie unbeachtet geblieben — nie. Als wäre die Scheidung nicht schon genug gewesen, bekam ich hier noch einmal den Spiegel hingehalten: du bist alt genug, um Luft zu sein.

Ich wollte schon gehen — wirklich, ich hatte den Mantel fast schon wieder in der Hand — da beschloss ich, wenigstens noch einen letzten Drink zu nehmen. Irgendeine symbolische Abrundung des Abends, bevor ich ihn abhakte. Ich setzte mich an die Bar, der Hocker war kalt unter meinen knochigen Schenkeln und meine Stimmung am Nullpunkt.

„Ich geb dir den Drink aus“, sagte jemand neben mir, noch bevor ich bestellen konnte.

„Wer so guckt, kann ihn gebrauchen.“ Eine sanfte, junge, weibliche Stimme.

Ich drehte den Kopf. Das Mädchen — nein, die Frau, aber sie wirkte wie ein Mädchen neben mir — war blond, dynamisch, selbstsicher. Vielleicht Mitte zwanzig. Ihre Augenbrauen perfekt gezupft, Die blonden Haare perfekt frisiert und der Mund leicht geschürzt in einem Lächeln, das gefährlich schnell Vertrauen erzeugte.

„Du siehst aus, als bräuchtest du jemanden, der dir den Abend rettet.“, sagte sie, ohne zu blinzeln. Unverwandt sahen mich diese hübschen, grünen Augen an.

Ich war so überrascht, dass ich sofort lachte. Nicht gespielt, sondern echt, weil ich mich so beim Trübsal blasen ertappt fühlte.

„Dann viel Erfolg dabei“, antwortete ich, und erst da fiel mir auf, wie müde meine Stimme klang.

Sie winkte dem Barkeeper, bestellte für uns beide. Es dauerte keine drei Minuten, bis wir redeten, als würden wir uns schon lange kennen. Sie hieß Marie, studierte irgendwas mit Medien, sprach schnell und direkt, ohne den kleinsten Funken Unsicherheit. Sie sah mich beim Sprechen auf diese besondere Weise an, die ich so lange vermisst hatte — nicht wie jemand, der sich verpflichtet fühlte aufmerksam zu sein, sondern wie jemand, dem wirklich gefällt, was er da vor sich sieht.

Es war erst später, als ich im Nachhinein darüber nachdachte, dass mir klar wurde: sie hatte mich nicht nur gefunden. Sie hatte mich ausgewählt.

Marie

Ich hatte sie schon gesehen, bevor sie mich bemerkt hatte. Frauen wie sie erkennt man sofort: geschieden, wieder draußen, aber nicht mehr überzeugt davon, dass irgendwer sie überhaupt noch will. Diese leichte Vorsicht in der Haltung, der Blick, der mehr scannt als hofft. Und vor allem dieses „Ich gehe gleich wieder“-Flair. Solche Frauen bleiben nie bis zum Ende der Nacht. Wenn man sie erwischen will, muss man früh zuschlagen. Allerdings musste man auch genau wissen, wie man es anstellte, damit die Beute sich nicht unwohl fühlte und doch wieder stiften ging. Im Besonderen, wenn man solche perversen Vorlieben wie ich hatte. Meiner Erfahrung nach war aber jeder formbar, wenn man nur die richtigen Mittel und Wege verwendete.

Elena, wie sie sich in unserem Gespräch an der Bar vorstellte, war nicht einfach attraktiv — sie war ungepflegte Eleganz, im Sinne von: man sieht, dass sie früher ein Killer war, bevor das Leben ihr den Glanz abgerieben hat. Gebräunte Haut, noch definierte Arme, eine Taille, welche das regelmäßige Treiben von Sport verriet — aber eben auch Müdigkeit an den Rändern ihres Körpers und Geistes. Ein Rest Stolz, der kurz vorm Einsturz steht. Genau die Mischung, bei der ein gut gesetztes Wort wie ein Hebel wirken kann: tief und nachhaltig, perfekt um zuzugreifen und damit die Kontrolle auszuüben.

Ich hatte gewartet, bis sie kurz vor dem Aufgeben war. Menschen am Rand ihrer Entscheidungen sind am leichtesten zu beeinflussen. Paradoxerweise hatte ich schon öfter die Erfahrung gemacht das es mir sehr gut lag Menschen zu lenken, welche sich scheinbar schon für einen ganz anderen Weg entschieden hatten, oder kurz davorstanden. Als Elena den Mantel fast schon in der Hand hatte und dann doch wieder an der Bar Platz nahm, war der Moment perfekt.

Ich bot ihr den Drink nicht aus Höflichkeit an, sondern aus Kontrolle. Wer zahlt, übernimmt das Feld. Selbst wenn es nur unterbewusst war, würde sich Elena bereits dadurch in gewisser Weise verpflichtet fühlen auf mich einzugehen. Sie nahm an — schneller als sie selbst bemerkte. Der Rest war Routine: Reden, Lächeln, nicht zwingend charmant, sondern stabil, sicher, so als sei ich absolut davon überzeugt, dass sie mich will und ich ebenso sie. Diese Sorte Selbstgewissheit wirkt ansteckend.

Sie machte es mir leicht. Kaum Widerstand, kaum Abwehrmechanismen. Ihre Blicke verrieten, dass sie nicht gewohnt war, von Frauen derartig offen angebaggert zu werden, und genau das erzeugte Verwirrung — Verwirrung war schon halbe Zustimmung. Dazu genoss sie die Aufmerksamkeit und die Blicke, mit denen ich sie musterte.

Ich wusste schon im ersten Gespräch: Wenn ich sie haben will, habe ich sie. Frauen wie sie lassen sich nicht gewinnen — sie lassen sich bereitwillig fallen, wenn man ihnen nur den richtigen Anstoß gibt.

Und genau das würde ich tun.

Keine subtilen Blicke, kein Zögern, kein „Vielleicht später“. Ich sprach sie an, als stünde der Ausgang schon fest, und beobachtete, wie ihr Widerstand innerhalb von Minuten kollabierte. Nicht, weil ich zwingend attraktiver war als jemand anderes im Raum — sondern weil ich sie nicht fragte, sondern vereinnahmte. Davon abgesehen hielt ich mich aber dennoch für eine der attraktivsten Frauen in diesem Club und mein Riecher war richtig gewesen. Egal ob bewusst oder schlummernd in ihrem Unterbewusstsein, Elena musste etwas für das eigene Geschlecht übrighaben, so wie sie mich anschaute.

Am Ende des Abends hatte Elena sich längst in meinem Netz verfangen. Sie war weich, offen und eingelullt. Und sie wusste noch nicht einmal, dass sie bald noch viel viel „weicher“ werden würde.

Der Rest — das mit dem Essen und dem langsamen Füttern in die Abhängigkeit — würde erst später kommen. Ich wollte es genießen und würde nichts überstürzen.

Elena

Es ist schwer zu beschreiben, wie leicht mir plötzlich alles mit ihr vorkam. Marie hatte diesen seltenen Typ von Charme, der nicht aus Anbiedern bestand, sondern aus einer völlig natürlichen Selbstverständlichkeit. Sie sprach mit mir, als sei ich keine Fremde, sondern jemand, den sie schon lange kannte. Ohne mir dessen in Gänze bewusst gewesen zu sein, hatte ich dieses Gefühl von Vertrautheit und Akzeptanz ohne Bedingungen, schon seit Jahren vermisst.

Sie hörte zu, wirklich zu, ohne diese oberflächliche Höflichkeit, wie man sie von vielen Männern aber wahrscheinlich auch einigen Frauen kannte, die nur warten, bis sie selbst wieder reden können. Marie lachte an den richtigen Stellen und gleichzeitig hatte sie diese lässige Direktheit. Es gefiel mir so gut und ich fühlte mich so rasch mit ihr verbunden, das ich vermutete das schon immer etwas in mir genau nach so etwas gesucht hatte.

Ich merkte, wie sich etwas in mir löste. Ich verstand plötzlich, warum manche Frauen erzählen, dass sie mit einer Frau lockerer sind als mit einem Mann: Marie stellte nichts in Frage. Sie prüfte mich nicht oder bewertete. Natürlich konnte wohl niemand im Zweifel gemeiner sein als eine frau zu einer anderen Frau, aber dafür verstand sich das weibliche Geschlecht untereinander auch auf ganz andere Weise. Ich lachte mehr als an allen Abenden der letzten Jahre. Ich lehnte mich mit dem Ellbogen auf den Tresen, drehte mich ihr zu, ohne mir bewusst zu sein, dass ich bereits Körpernähe suchte. Wir tranken und genossen einfach nur, wobei ich mir neben dem Spaß, denn ich hatte nichts weiterdachte, Marie aber schon viel weitreichender mit mir plante. Ich denke nicht das ich mich zu diesem Zeitpunkt dagegen gewährt hätte, wenn ich gewusst hätte, was sie wirklich war.

Sie berührte mich ein paar Mal während des Gesprächs — nicht aufdringlich, sondern beiläufig, wie man es nur macht, wenn man sich sicher ist, dass man darf. Eine leichte Berührung am Handgelenk, als sie etwas betonte, dann am Rücken, als sie sich vorbeugte, und ich zuckte kein einziges Mal zurück. Im Gegenteil — ich ließ es zu mit einer Selbstverständlichkeit, die ich gar nicht von mir selbst kannte. Es gefiel mir sogar Marie zu spüren. Die warme, weiche Haut auf meiner eigenen gut gebräunten.

Als wir irgendwann beschlossen zu gehen, war es keine Absprache im klassischen Sinn. Wir standen einfach gleichzeitig auf, und es war klar, dass der Abend nicht dort enden würde. Wir gingen durch die kalte Nacht und riefen ein Taxi. Sie lehnte sich neben mir an, nicht übergriffig, aber nah genug, dass ich ihren Duft roch und ihre Wärme spürte. Sie trug ein schwarzes knappes Kleid, welches ihren schönen runden Hintern, die weichen, vollen Hüften und Schenkel und die süßen B-Körbchen sehr sexy in Szene setzte. Ich spürte den Alkohol aber auch eine andere Hitze stieg mir ins Gesicht. Ein tieferes Gefühl von Begierde und Erregung als ich den wohlgeformten, jungen Körper betrachtete und Maries schöne, blonde Mähne im Wind der Nacht wehte.

Sie gab dem Fahrer ihre Adresse mit der Selbstverständlichkeit einer Gastgeberin, die längst weiß, dass du mitkommst und ich widersprach auch nicht. Es lief genauso wie es laufen musste und ich wollte es auch exakt so.

Als wir in dem Taxi, durch das von Laternenlicht und Neonreklamen durchbrochene Dunkel der Stadt schossen, kam mir ein Gedanke, der mich breit Grinsen ließ vor Glück:

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mit 39 noch einmal so fühlen würde.

Das Taxi hielt vor einem Altbau mit hohen Fenstern, von außen unscheinbar, aber im Inneren voller warmer Lampen und teurer Details. Marie zahlte, ohne mich anzusehen — als wäre es völlig klar, dass sie das übernimmt. Wieder dieses unhinterfragte Selbstverständnis, das mich gleichzeitig irritierte und beruhigte. Merkwürdige Mischung aber nur so konnte man es beschreiben und eigentlich den ganzen Abend. Aber es war keinesfalls schlecht. Ganz im Gegenteil, konnte ich es gar nicht mehr abwarten den nächsten Schritt zu tun.

Wir gingen die Treppen hinauf und tatsächlich fragte ich mich in Gedanken, was ich hier eigentlich tat.

Als hätte sie meine Gedanken gelesen, warf Marie mir über die Schulter ein halbes Lächeln zu — ruhig, kontrolliert, als wüsste sie genau, an welchem Punkt ich kippe — und mit diesem Blicke fiel der kleine Funken Zweifel von mir ab. Der hübsche volle Hintern der Blondine arbeitete sich weiter die Treppe hoch und ich folgte ihm wie in einer Art glücklichen Trance.

Maries Wohnung war warm, aufgeräumt und sehr stilvoll. Im Grunde exakt so wie ich es bei ihr auch erwartet hatte. Einiges wirkte sehr teuer und die Miete in diesem Gebäude konnte auch nicht von schlechten Eltern sein. Irgendwoher musste Marie neben ihrem Studium einiges an Geld herbekommen, aber das war im Moment nicht von besonderer Interesse für mich. Ich stand mitten in Maries Wohnzimmer, sog den netten Duft ihres Heimes ein und fühlte mich, als sei ich bereits Teil davon.

„Setz dich…“, sagte sie, nicht als Angebot, sondern als sanfte Anweisung. Ich tat es ohne Widerrede.

Sie brachte uns zwei Gläser Wein, setzte sich nicht gegenüber, sondern neben mich — nah, aber nicht so nah, dass es forcierend wirkte. Gott sie war so gut darin, sie war eine Herrscherin ohne das man merkte wie sie einen kontrollierte und lenkte. Eine absolute Alphafrau aber ohne großspurig oder arrogant zu wirken.

Wir redeten weiter, aber jetzt langsamer und mit größerer Intimität. Wir machen nach dem Club in eine neue schon viel persönlichere und sanftere Phase übergegangen. Ich hörte mich lachen, ich hörte mich Dinge sagen, die ich Fremden nie erzählen würde — über die Scheidung, über das Gefühl, irgendwo stehen geblieben zu sein, während alle anderen weiterliefen.

Marie reagierte nicht mit Mitleid, zumindest nicht direkt. Verständnis natürlich, aber sie wusste sofort was sie auf das was ich sagte, zu erwidern hatte.

Irgendwann stand Marie auf und kam mit etwas zurück — nicht viel, nur ein kleiner Teller mit etwas Süßem, etwas Cremigem, irgendetwas aus ihrer Küche. Kleine Kuchen, Törtchen und Pralinen. Ich protestierte reflexhaft: „Oh Gott, ich esse nachts eigentlich nie…“

Sie lächelte nur leicht — kein Druck, kein Zureden — nur ein langsames, bedeutungsvolles Hinhalten, als wüsste sie, dass das ausreichen würde. Genau so war es auch.

Und ich nahm den Bissen.

Nicht, weil ich hungrig war — sondern weil sie ihn mir gab.

Schlank zu bleiben, Diät zu halten und Sport bis zum maximum zu treiben war immer schon ein großer Teil meines Lebens gewesen, nach der Scheidung sogar noch mehr als zuvor. All dies war mit einem Blick von Marie über Bord geworfen, zumindest für diesen Abend.

Sie beobachtete nicht, ob ich es mochte — aber sie wusste es natürlich längst. Die Blondine lehnte sich zurück, sah mich an, als hätte mein Zugreifen ihre These bestätigt. Genussvoll kaute ich die Praline und die Schokolade schmolz in meinem Mund, währen sich unsere Blicke verbanden. In diesem Moment begriff ich nicht, wie symbolisch dieser kleine Bissen war. Ich fühlte nur, wie ich wieder lachte, wieder redete, wieder das Gefühl hatte, nach langer Zeit nicht mehr im eigenen Leben Zuschauerin zu sein.

Ich hätte zu diesem Zeitpunkt niemals gedacht, dass dieser Teller — dieses erste Nachgeben — der Anfang einer neuen Gewohnheit sein würde. Dass Essen, Nähe und Abgabe meiner Kontrolle bald in einem einzigen Muster verschmelzen würden.

Noch glaubte ich, ich hätte irgendeine Wahl.

Was unausweichlich aber gleichzeitig undenkbar erschienen war, passierte schließlich. Wir landeten im Bett und ich hatte den ersten sex mit einer Frau in meinem Leben. Was ich mir früher nie hatte vorstellen können, wirkte jetzt so normal und natürlich, wie es nur hätte sein können. Marie wunderschöner Körper an meinem, ihre jungen, straffen Brüste, der weiche, große Hintern. Auch ihr Bauch war weich, obwohl er komplett flach war. Alles an dieser Frau fühlte sich einfach so unbeschreiblich gut und richtig an. Ihre Finger und die Zunge, die meine Nippel und Perle liebkosten, ließen ein Feuerwerk in meinem Kopf explodieren, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Was mir merkwürdig vorkam, obwohl ich zwischen unbändiger Lust und dem wirkenden Alkohol, nicht mehr gänzlich alles registrierte, war das Marie mich immer wieder mit den kleinen Leckereien fütterte. Es schien ihr sehr zu gefallen und mich störte es nicht weiter, auch wenn ich ihren Fokus, während es Sex auf das Essen, welches ich verdrückte, doch etwas komisch fand. Ich genoss die Erfahrung im Ganzen aber so sehr, dass ich nicht mehr viele Gedanken daran verschwendete, außer das ich vielleicht etwas mehr Sport treiben müsste, um diese Extrakalorien wieder loszuwerden.
Jedenfalls war es eine der schönsten Nächte, die ich je gehabt hatte.

Wir sahen uns wieder. Nicht „irgendwann“, sondern bereits wenige Tage später. Wir hatten noch am Morgen nach unserem „ersten Mal“ Nummern getauscht. Marie schrieb nicht schüchtern oder vorsichtig, sondern mit dieser Selbstverständlichkeit, mit der sie mich schon im Club und dann im Bett behandelt hatte.

„Donnerstag passt. Komm zu mir.“

Kein Fragezeichen. Kein „Hättest du Lust“. Ein Termin. Und ich ging hin.

Aus einem Donnerstag wurde ein zweiter, ein dritter. Bald waren es nicht nur Nächte am Wochenende, sondern auch unter der Woche — kurze Abende, lange Abende, spontane Besuche. Ich fing an, Dinge abzusagen, weil ich wusste, dass Marie verfügbar war. Oder besser, weil Marie mit einer Art stiller Autorität signalisierte, dass sie mich sehen wollte. Dieser Führung gab ich mich nur zu gerne hin. Es war eine völlig neue Erfahrung für mich einfach loszulassen und zurückgelehnt einfach jemand anderen das Denken übernehmen zu lassen.

Marie hatte diese natürliche Führungsenergie, ohne jemals laut zu sein. Wenn ich unentschlossen war, entschied sie. Wenn ich etwas relativierte, beendete sie den Satz für mich. Es fühlte sich nicht an wie Kontrolle, sondern wie Entlastung. Zum ersten Mal seit Jahren musste ich nicht diejenige sein, die plant, organisiert, funktioniert. Ich folgte einfach.

Mit der Zeit schlich sich eine weitere Konstante ein: Essen war immer Teil unserer Abende oder Tage, wann immer wir zusammen waren.

Kochen, Essen gehen, Bestellen, Snacks zwischendurch und immer Maries Hand, die mir eine weitere Leckerei reichte. Vom „Füttern“ während wir Sex hatten, noch gar nicht zu sprechen.

Es wirkte fürsorglich, nicht manipulativ. Und weil ich in ihrem Beisein nicht kontrolliert, nicht berechnend sein wollte, aß ich immer mit. Zudem wollte ich Marie auch gefallen und ihren Wünschen entsprechen. Ich hatte seit Jahren, oder vermutlich noch nie in meinem Leben, regelmäßig so viel gegessen oder genascht.

Parallel dazu ließ der Sport nach. Nicht aus Verbot, sondern aus Verdrängung.

Ich nahm mir morgens vor zu joggen — und verschob es mittags direkt wieder. Erst auf abends, dann auf die nächsten Tage, und schließlich dachte ich schon gar nicht mehr bewusst daran, sondern ließ es einfach bleiben. Besonders, wenn ich die Nacht zuvor bei Marie gewesen war, satt und weich in ihrem Bett, war die Motivation am nächsten Tag wie ausgelöscht. Es fühlte sich paradox luxuriös an, nach Jahren von Disziplin einfach… nichts zu tun.

Nach zwei Monaten bemerkte ich die ersten Spuren: Die Hosen saßen enger. Der Bund drückte, wenn ich mich setzte. Meine Taille verlor ihre Schärfe, meine Hüfte wurde runder und breiter. Ein kleiner Bauch zeichnete sich unter engen Shirts ab. Nichts Dramatisches, nichts Peinliches — einfach sichtbare Folgen eines anderen Lebensrhythmus…zumindest war ich zu dieser zeit noch dieser Meinung.

Ich dachte nicht lange darüber nach. Marie kommentierte es nie und sie nahm mir praktisch alle Sorgen und negativen Gedanken ab, auch die über mein Gewicht, und das obwohl es über jahrzehnte immer ein bestimmender Faktor meines Lebens gewesen war. Im Gegenteil, wenn ich beiläufig murmelte „Ich muss wieder mehr laufen“, lachte sie nur sanft und sagte: „Du siehst besser aus als vorher. Glaub mir.“

Und weil sie es mit dieser ruhigen Überzeugung sagte, glaubte ich es.

Oder ich wollte es glauben.

Es war erstaunlich leicht, all die kleinen Warnsignale zu ignorieren, solange sie neben mir saß — und solange ihre Hände, ihre Stimme, ihre Gelassenheit vermittelten: So, wie du jetzt bist, bist du mehr als perfekt.

Marie

Ich wusste schon nach der zweiten gemeinsamen Nacht, dass Elena sehr empfänglich war — nicht nur für mich, sondern für Veränderung im Allgemeinen. Manche Menschen tragen ihren Widerstand sichtbar. Elena nicht. Bei ihr war der Widerstand weich, nicht aus Überzeugung, sondern aus Gewohnheit. Sie war kein direkt unglücklicher Mensch aber meine Sinne hatten mich in dem Club nicht getäuscht. In ihrem Inneren bettelte sie nach Veränderung und auch danach die Kontrolle abzugeben. Oh, wie gerne ich ihr diesen Wunsch erfüllte.

Und ja — ich bin ein Feeder. Kein grober, kein brutaler, aber definitiv ein bestimmter und konsequenter. Ich will Transformation. Langsam, freiwillig, bis sie selbst überzeugt ist, dass das „Neue“ nicht Verlust, sondern Aufwertung ist. Gleichzeitig will ich dominieren, aber meine Feedees sollen sich voll und ganz aus freien Stücken meiner Führung ergeben und sich mästen lassen bis sie meinem Idealbild entsprechen. Und Elena war von Anfang an der ideale Boden dafür. Diszipliniert war sie gewesen, aber jetzt müde und so sehr dafür bereit endlich loslassen zu können.

Zuerst beobachtete ich nur. Wie Elena aß oder ihren Körper selbst wahrnahm, vor allem wenn wir Sex hatten und nackt waren. Wie zögerlich sie „Nein“ dachte, aber „Ja“ tat. Wie sie sich erleichtert fühlte, wenn jemand anders Verantwortung übernahm. Essen war bei solchen Frauen nicht bloß Genussmittel — es war ein Vehikel. Eine Möglichkeit locker zu lassen und zu genießen, in dem Sinne das sie nichts mehr belastete oder bremste. Ich kannte solche Frauen und ich würde sie unter meiner Hand ohne Grenze und Limit aufquellen lassen.

Die Veränderungen kamen früh. Kaum sichtbar für Außenstehende — aber für jemanden wie mich, der darauf achtete, eindeutig:

Erste Veränderung: ihr Gesicht.

Nicht dick, nicht rund — aber die Konturen wurden weicher. Die Spannung von Wangenknochen und Kiefer verschwand. Wenn sie lachte, legte sich ein weicherer Zug über die Linie zwischen Nase und Mund.

Zweite Veränderung: der Bauch.

Zuerst ein kaum merklicher kleiner Wölbungspunkt unter dünnen Shirts, der nur sichtbar wurde, wenn sie saß. Später ein fester, heller Ansatz unter dem Bauchnabel, der beim Atmen leicht nach vorne drückte. Diese Art von frühen Kilos sitzt dort, wo der Körper am ehrlichsten ist — direkt vorne, nicht zu verstecken. Ich kann es gar nicht abwarten in ihr Bauchfett zu packen und damit herumzuschwabbeln wenn ich Elena erst einmal einen prächtigen Hängewanst angemästet hatte.

Dritte Veränderung: Taille und Schritt.

Der Übergang war nicht mehr scharf. Stoff lag nicht mehr „an“, sondern wurde „gehalten“ von weicheren Polstern. Endlich war dort mehr als Haut und drahtige Muskeln, das sich weich über ihre Knochen legte. Sanftes, weibliches Fett. Auch konnte ich nicht erwarten bis ihre Scheide von Massen aus Schenkelfett und einer herrlichen, hängenden FUPA bedeckt sein würden.

Vierte Veränderung: Hüfte und Po.

Nicht massiv, noch nicht — aber runder und viel weiblicher. Die Jeans spannte minimal, beim Hinsetzen gab der Stoff nicht mehr locker nach, sondern wurde sichtbar gedehnt. Der Hintern bekam Breite und begann erste winzige dellen zu bilden— genau die Art von Zuwachs, die sich unauffällig einschleicht. Echte Zellulite, ob die sportverrückte Frau so etwas je an sich für möglich gehalten hätte?

Ich achtete darauf, sie nie direkt darauf anzusprechen. Der Körper musste sich zuerst verändern, bevor das Bewusstsein folgen durfte. Es war mir wichtig, dass sie die Veränderung nicht als Unfall betrachtete, sondern als Zustand, den man akzeptiert, bevor man ihn bewusst bemerkt. Grundsätzlich würde man sagen das man erst etwas bemerken musste, bevor man es akzeptierte, aber wo wurde beim Menschen erfolgreicher verdrängt, als bei Körperbild und Aussehen?

Und jedes Mal, wenn ich sie sah, sah ich diesen Fortschritt. Nicht nur am Körper — auch in ihrem Verhalten. Sie aß jetzt automatisch, ohne meine Aufforderung. Sie sprach immer seltener vom Sport. Langsam steigerte ich die Essensmengen und achtete auch immer darauf ihr Komplimente zu machen und sie sich beim Sex wie eine echte, vollwertige, heiße Frau zu fühlen. Ihre Kilos machten sie nur noch erotischer und das ließ ich Elena deutlich spüren.

Elena

Es dauerte nicht ewig, bis jemand anderes den Unterschied bemerkte. Nicht Marie, nicht ich — jemand von außen.

Es war ein Sonntag. Ich holte meinen Sohn von meinem Ex-Mann ab. Er stand in der Tür, die Arme verschränkt, wie immer leicht genervt von meiner Existenz. Er musterte mich nur kurz, aber lange genug, um diesen Blick zu erkennen: den Blick, der registrierte und dann urteilte.

„Du… hast zugelegt, oder?“ fragte er, ohne Umschweife, ohne Sensibilität.

Ich lachte reflexhaft, zu laut, zu schnell. „Vielleicht ein bisschen. Stress, keine Zeit für Sport, du kennst das.“

Er zuckte mit den Schultern, uninteressiert. „Solange du dich wohlfühlst.“ Der Satz war gleichgültig, aber der Blick war es nicht. Es war die Art von Blick, nach der man sich den Bauch einzieht, obwohl es schon zu spät ist.

Arschloch, dachte ich nicht zum ersten Mal.

Auf der Rückfahrt fiel mir zum ersten Mal bewusst auf, wie der Gurt in meinen Bauch drückte. Nicht schmerzhaft, aber unbestreitbar. Zuhause stellte ich mich vor den Spiegel, nackt und betrachtete mich. Der Bauch war nicht mehr flach, die Taille nicht mehr scharf. Ich war noch nicht dick aber hatte auch in der kurzen Zeit von 3 Monaten von sehr schlank zu „normal“ bis hin zu etwas mollig gewechselt. Ich befühlte bewusst meine neuen Polster, den weichen Bauch, der sich sanft vorwölbte, aber noch nicht hing. Ich fasste an meine breit und weich gewordenen Hüften. Mein Fleisch wackelte auf und ab als ich probeweise auf und ab hüpfte. Auch meine Brüste waren gewachsen und die sehr saftigen Orangen, welche ich meinen Busen nannte, und die noch vor nicht allzu langer Zeit, kleine, flache Knospen gewesen waren, wabbelten ebenfalls umher.

Der Impuls war sofort da: Ich muss wieder anfangen zu laufen. Heute noch.

Ich schrieb Marie: „Ich komme heute nicht. Ich will joggen gehen und früh schlafen.“

Die Antwort kam schnell: „Verständlich. Aber iss bitte vorher was. Nicht auf leerem Magen losrennen.“

Ich wollte „Nein“ schreiben. Stattdessen: „Vielleicht esse ich später was Leichtes.“

Sie antwortete nicht weiter. Keine Diskussion. Dieses Schweigen war gefährlicher als irgendein Druck.

Ich zog mich um, Sportklamotten, Kopfhörer, Schuhe geschnürt. Ich stand mit der Hand an der Wohnungstür — und starrte minutenlang in den Flur. Die Motivation, die vorhin noch da war, war plötzlich… stumpf, abgeflacht und weiter Ferne. Ich konnte den ersten Schritt nicht machen, wollte vielleicht auch nicht, wenn ich ehrlich war.

Irgendwann gab ich auf, zog die Schuhe wieder aus. Ich fühlte mich gleichzeitig schuldig und erleichtert. Ich setzte mich aufs Sofa und dachte nach, ohne in meinem Kopf zu irgendeinem sinnvollen Schluss zu kommen.

Später fuhr ich doch zu Marie — obwohl ich geschrieben hatte, ich komme nicht. Ich stand vor ihrer Tür mit der Stimmung einer Schülerin, die erwischt wurde.

Sie öffnete und tat so, als hätte sie nichts erwartet.

Keine Vorwürfe. Keine Fragen. Nur ein sanftes: „Komm rein. Schön, dass du doch noch konntest“

Die Wohnung war warm, gedämpft, beruhigend. Auf dem Tisch stand ein Teller mit etwas Gebackenem — nicht riesig, nicht aufdringlich, aber immer präsent. Genau das war Maries Taktik und sie wirkte perfekt auf mich.

„Du musst nicht laufen, um dich gut zu fühlen“, sagte Marie irgendwann, als hätte sie meinen Nachmittag miterlebt.

Ich nickte, obwohl ich nicht sicher war, ob ich wirklich zustimmte — oder nur endlich wieder den Frieden wollte, den ich bei ihr bekam.

Und ich aß. Aus Hunger aber auch aus Erleichterung und natürlich, weil ich wusste das es Marie glücklich machen würde, und mich ganz nebenbei auch.

Marie

Sie kam an diesem Abend mit der Haltung einer Frau, die kurz davorstand, wieder Widerstand aufzubauen — und genau das durfte ich nicht zulassen. Widerstand entsteht aus schlechtem Gewissen, also musste ich das schlechte Gewissen zuerst neutralisieren.

Ich ließ sie nicht erklären. Keine Frage nach Joggen, kein Kommentar dazu, dass sie doch eigentlich absagen wollte. Stattdessen tat ich so, als sei alles genau richtig so. Ich sprach weich, warm, als sei es selbstverständlich, dass sie kommt und dass sie hier richtig ist.

Ich setzte mich neben sie auf das Sofa, ließ ihr Raum zu reden — aber nicht Raum, sich zu rechtfertigen. Und als sie dann doch anfing zu murmeln, dass sie „wieder Sport machen müsste“, dass sie „es sonst noch bereuen würde“, fiel ich ihr nicht ins Wort — ich korrigierte nur leise, nachdem sie fertig mit sprechen war.

„Du siehst im Moment schöner aus als noch vor drei Monaten. Du wirkst weicher. Entspannter. Du siehst endlich nicht mehr aus wie jemand, der kämpfen muss. Du bist noch so viel heißer, schöner und attraktiver als die tolle Frau, die ich in dem Club kennengelernt habe.“

Ich sagte es nicht wie ein Kompliment, sondern wie eine Feststellung, als rede ich über Wetter. Sie sah mich überrascht an. Menschen glauben eher Bewertungen, wenn sie ohne Begeisterung ausgesprochen werden, anstatt überschwänglicher Bekundungen. Allerdings gab es auch für letzteres seine Anwendungsmöglichkeiten und ich wusste genau, wann man was verwenden sollte.

„Wenn du sporteln willst, kannst du das tun“, fuhr ich fort, „aber nicht, weil du dich bestrafen willst. Du hast nichts falsch gemacht. Dein Körper ist einfach perfekt so.“

Ich rutschte näher zu ihr, meine Hand diesmal bewusst an ihrer Taille — dort, wo sie früher scharf und kantig gewesen war, genau über der neuen Rundung.

„Das steht dir“, murmelte ich. „Du wirst weiblicher. Nicht weniger von etwas — mehr von dir.“

Elena schloss für einen Moment die Augen. Kein Widerstand. Nur dieses leise Ausatmen, wenn jemand aufhört, sich zu verteidigen.

„Heute kein Denken“, sagte ich. „Nur genießen.“ Ich hielt ihr einen Teller mit Pralinen hin.

Elena nahm sich eine der Kugeln, ohne Zögern. Diesmal kein Kommentar, kein „Eigentlich sollte ich nicht“. Während sie aß, blieb ich neben ihr, lehnte mich an sie, so, dass ihre neue Weichheit zwischen uns spürbar blieb. Ein herrliches Gefühl, und zwar für uns beide.

Die Nacht glitt langsam von Gesprächen in Körpernähe. Die Süßigkeiten blieben auf dem Nachttisch, und sie griff immer wieder danach wie nach Bestätigung: essen, atmen, fallenlassen. Die Grundlage, welche ich zuvor mit Worten geschaffen hatte, wurde mit dem Ficken noch zementiert und als ich Elenas Perle leckte und meine Hände sich in den neuen Bauchspeck gruben, gab es niemanden auf der Welt, der in diesem Moment mehr auf weiteres Zunehmen geschissen hätte als Elena. Schreiend kam sie dann zu einem Orgasmus gekommen, welcher alles an ihr zum Wackeln brachte.

Später, als sie schwer und zufrieden neben mir lag, sagte sie leise — nicht als Frage, sondern als Erkenntnis:

„Vielleicht… gefällt mir das wirklich so.“

Ich lächelte nur. Kein Triumph, kein Kommentar. Zustimmung ist am stabilsten, wenn sie wie eine eigene Idee wirkt.

Ich schlief in dieser Nacht ohne eine einzige Sorge ein.

Elena – Was sein könnte, was sein wird.

Ich liege auf einem Bett. Ist es mein Bett? Ich weiß es nicht und es kümmert mich auch nicht. Die Arme über dem Kopf, die Beine gespreizt — an den Bettpfosten festgebunden. Ich bin vollkommen nackt — und noch dünner als damals, bevor Marie in mein Leben kam. Knochenrippen zeichnen sich unter der Haut ab, Hüften kantig und meine Schenkel schmal, als wäre jede Rundung aus mir gelöscht worden. Ich gebe ein Bild ab, das jede Weiblichkeit vermissen lässt und keine Weichheit oder Kurven besitzt.

Die Tür öffnet sich.

Marie tritt ein — aber nicht die Marie, die ich kenne. Eine Version von ihr, die wie eine überzeichnete Wahrheit wirkt:

Die blonden Haare reichen ihr bis zum wohlgeformten Hintern, ihr Körper ist schlank an Taille und Armen, doch Hüften, Po und Schenkel sind massiv, rund, schwer und weiblich geformt — als wären alle gespeicherten Kalorien dieser Welt in diesen Körperteilen gesammelt. Die Augen glühen orange-rot, ihre Pupillen verengt zu etwas Raubtierhaftem. Die Zähne länger und spitz, wie bei einem Raubtier. Genau das war Marie in Wahrheit auch, ein Jäger, der mir seine neue Beute gefunden hatte. Sie ist nicht Mensch — aber auch kein Monster. Es ist Marie, wie mein Unterbewusstsein sie sieht: Verführerin und Vollstreckerin.

Sie geht langsam auf mich zu, jede Bewegung kontrolliert. Keine Hast, keine Aggression — nur Bestimmtheit und der Fakt das ich ihr gehöre. Jede Bewegung strahlt diese simple, ruhige Dominanz, aus der ich mich nur allzu gern hingebe.

„So mager warst du einmal.“, sagt Marie in einer Stimme, die sanft klingt, obwohl sie etwas Furchtbares beschreibt. „Knochig. Hart. Ohne Reize.“

Ich denke daran das ich eigentlich noch nie so dünn gewesen war, aber spreche es nicht aus, sondern glaube es ihr einfach und nicke unterwürfig.

Sie fährt mit einer Klaue über mein Schlüsselbein, nicht schneidend, nur markierend. „Ich werde dich füllen. So lange, bis kein Winkel deines Körpers je wieder leer ist. Ich werde dich formen, dich mästen, dich vollpumpen. Ich werde dich fetter machen, so unfassbar fett.“

Ich stöhne und winde mich in meinen Fesseln.
„Oh Gott bitte, ja. Bitte, ich bin so dünn, ich hasse es. Bitte….“, flehe ich und ernte dafür ein breites Raubtiergrinsen.

„Dein Bauch wird zuerst nachgeben. Er wird hängen, schwer und träge, bis er den Boden berührt, wenn du gehst. Dann wachsen deine Hüften. Sie werden die Türrahmen sprengen. Dein Körper wird nicht mehr für Bewegung gemacht sein. Du wirst liegen — und weiterwachsen.“

Es erschreckt mich, aber nicht so, dass ich schreie oder fliehen will. Eher so, als würde jemand meinen innersten geheimen Gedanken laut aussprechen, bevor ich ihn selbst zu Ende gedacht habe.

Dann holt Marie einen Schlauch hervor. Kein brutales Drängen — sie zeigt ihn mir wie ein Priester ein Ritualwerkzeug. Ich öffne den Mund sofort, ohne jeden Widerstand.

Der Schlauch gleitet in meinen Hals, tief hinunter. Ich kann nicht sprechen, aber ich ringe auch nicht dagegen, denn was sollte ich jetzt schon zu sagen haben. Dann setzt endlich der Fluss ein — ein schwerer, warmer, dichter Strom, der in meinen Magen drückt und mich endlich so füllt wie ich es mir erträumt habe. Ich fühle, wie mein Bauch sich dehnt und prall wird. Ich schaudere vor Lust und spüre, wie mein Herz rast und meine Scheide feucht wird, wenn ich daran denke, wie viel neues fett ich dadurch ansetzen werde, wenn Marie mich erstmal, wie einen riesigen sack aufgepumpt hat.

Und genau in diesem Moment — im ersten Ausdehnen, im ersten prallen Widerstand meiner Haut — wachte ich auf.

Mit beschleunigtem Herzschlag aber weder panisch noch entsetzt, sondern ganz im Gegenteil, ziemlich erregt, richtete ich mich im Bett auf und legte die Hand auf meine Brust, die sich rasch hob und senkte.
Ich war mir ziemlich sicher das ich in diesem Traum eine Zukunft gesehen hatte, der ich jetzt weder entkommen wollte, noch konnte.


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