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#autor_innensonntag: Namensfindung

Heute geht es im #autor_innensonntag von @JustinePust um das Thema »Namensfindung«.

Keine Autor*in kommt darum herum den Figuren und Dingen in ihren Geschichten einen Namen zu geben. Auch Orte wollen benannt werden und natürlich braucht auch die Geschichte einen Titel. Besonders durchdacht will die Wahl eines Pseudonyms sein.

Gute Namen bleiben in Erinnerung und sind ein erzählerisches Mittel. Sie sind nicht beliebig.
Die Bedeutung von Namen im Schreibprozess kann stark variieren. Für manche Autor*innen bleiben Figurenbezeichnungen Platzhalter, bis sich etwas findet, das sich richtig anfühlt. Am Ende muss es sich aber richtig anfühlen, denn sonst ist es dem Zufall überlassen, ob bei den Lesenden ein Bild entsteht und inwiefern es ins Gesamte passt.

Dabei haben jede Autorin und jeder Autor eigene Kniffe und einen eigenen Stil. Der Weg zum richtigen Namen ist persönlich, emotional und hoch assoziativ. Das ist auch gut so, denn Namen spiegeln immer den Kulturraum und die Epoche wider, die sie repräsentieren.

Für mich spielen Namen eine so zentrale Rolle, dass ich sie schon ganz zu Anfang brauche. Insbesondere meine Protagonisten entstehen nicht ohne Namen.
Manchmal bilden Name und Figur für mich eine Einheit, die sich nicht trennen lässt.

Mehr für Unterstützer
In diesem Beitrag für Unterstützer, geht es darum, welche Spezialfälle es bei der Namensfindung gibt und worauf ich besonders achte. Außerdem zeige ich anhand von Beispielen, wie ich bei der Namensfindung vorgehe.


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