German version below Somehow, this series feels quite different from our usual work together. I often find myself fascinated when I look bac
German version below
Somehow, this series feels quite different from our usual work together. I often find myself fascinated when I look back at what Ingo and I have created over the past 12 months—especially in terms of how varied the different sets have become. At our first shoot, the sets still looked fairly similar. Even during this home shoot (which this series is from), there was some variation, but the overall mood still felt quite consistent to me.
Starting with our third shoot in December, though, I think the variety really increased significantly. You can tell we’ve worked together multiple times now—there’s a deep level of trust. At the same time, I see how much I’ve changed and how I’ve allowed myself to be present in different emotional states.
When I look at our first shoot back in June, I see a more reserved version of myself. In the home shoot, I already seemed more confident, but still somewhat restrained. And in the photos from December, it feels like I’m truly present—really there, with many different facets of myself. Not all, but many.
I know I often talk about how much I value our collaboration, but these almost-regular shoots—often lasting several days—have genuinely given me the space to discover myself. Even now in Madeira, I’ve connected with parts of myself I hadn’t encountered during shoots before.
And it doesn’t always have to be more intense or erotic—it can also move in a more emotional or quieter direction. I’m someone who needs time to settle into a space, and that includes being around people. I’m not distrustful, but I don’t instantly trust either, which often means I can’t fully be myself—sometimes simply because I haven’t allowed certain parts of myself to surface yet.
That’s why working with Ingo continues to be such a fascinating experience. Thanks to our ongoing collaboration and his personality, a level of trust has developed that I’ve never had with any other photographer—and rarely even with people in general. I really value that.
But on the flip side, it has made me a bit reluctant to work with new photographers, simply because my internal bar is now so incredibly high. Why leave my comfort zone when it’s so cozy?
Still, I believe that fresh input is crucial for growth, just like in any team setting. Otherwise, you risk becoming creatively blind. That’s why I’ve scheduled a few upcoming shoots with photographers I’ve never worked with before. I’m really curious to see how these new collaborations will go and what we’ll create together.
And wow, this turned into a long post—but sometimes, it just feels good to write about things like this. Thanks so much for reading! :)
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Irgendwie ist diese Serie eine ganz andere von Ingo und mir. Generell bin ich immer wieder fasziniert, wenn ich mir so ansehe, was wir in den letzten 12 Monaten fotografiert haben – gerade im Hinblick auf Variität. Bei unserem ersten Shooting haben sich die Sets noch sehr geähnelt. Auch beim Homeshooting (von dem diese Serie stammt) gibt es zwar Variität, aber die Grundstimmung ist für mich noch recht ähnlich.
Ab unserem dritten Shooting im Dezember hat die Variität in meinen Augen dann extrem zugenommen. Ich denke, man sieht, dass wir schon öfter zusammengearbeitet haben und dass da einfach ein enormes Vertrauen ist. Gleichzeitig sehe ich, wie sehr ich mich verändert habe und wie sehr ich zugelassen habe, in unterschiedlichen Gefühlslagen ich selbst zu sein.
Wenn ich mir unser erstes Shooting im Juni ansehe, sehe ich irgendwie eine zurückhaltende Version von mir. Beim Homeshooting wirke ich schon etwas selbstbewusster, aber immer noch eher zurückhaltend. Und bei den Bildern im Dezember fühlt es sich an, als wäre ich wirklich da – präsent – mit vielen (wenn auch nicht allen) meiner Facetten.
Ich weiß, ich schwärme oft von unserer Zusammenarbeit, aber diese fast schon regelmäßigen Shootings – oft über mehrere Tage – haben mir wirklich die Möglichkeit gegeben, mich selbst zu entdecken. Auch jetzt auf Madeira hatte ich Zugang zu Seiten an mir, die ich so während Shootings bisher noch nicht erlebt habe.
Und das muss gar nicht immer extremer oder erotischer sein. Es kann auch emotionaler und ruhiger werden. Ich bin ein Mensch, der oft Zeit braucht, um irgendwo anzukommen – das gilt auch für die Anwesenheit von Menschen. Ich bin nicht misstrauisch, aber ich vertraue auch nicht sofort, was oft dazu führt, dass ich nicht ganz ich selbst sein kann. Auch, weil ich viele Seiten von mir selbst (noch) nicht kenne oder nicht zulasse.
Deswegen finde ich es jedes Mal super spannend, mit Ingo zu arbeiten. Durch unsere regelmäßige Zusammenarbeit und durch das, was ihn als Mensch ausmacht, ist ein Vertrauensverhältnis entstanden, das ich so mit keinem anderen Fotografen und generell nur mit wenigen Menschen erlebt habe – und das weiß ich sehr zu schätzen.
Andererseits führt das momentan auch dazu, dass ich wenig Lust habe, mit anderen Fotografen zu arbeiten, weil die Messlatte für mich innerlich so extrem hoch liegt. Warum soll ich meine Komfortzone verlassen, wenn sie doch so gemütlich ist?
Ich denke aber, dass neue Impulse super wichtig sind, um sich weiterzuentwickeln – wie in jedem Arbeitsteam auch. Sonst wird man schnell betriebsblind. Deshalb habe ich für die nächsten Wochen einige Shootings mit Fotografen geplant, vor deren Kamera ich noch nie stand. Ich bin sehr gespannt, wie diese Zusammenarbeiten verlaufen werden und was dabei entsteht.
Und mein Gott, ist dieser Text lang geworden – aber manchmal macht es einfach Spaß, über bestimmte Dinge zu schreiben. Danke auf jeden Fall fürs Lesen! :)